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Konzentrationsschwächen durch Schadstoffe in Schulen
14% der Wohnungen von Schimmelpilzbefall betroffen
22% (7 Mio.) aller Wohnungen von Schimmelpilz betroffen
17% der Haushalte mit Schimmel
weiterführend: Gutachten zu Schimmel
| Lösungen gegen Schimmel
Schimmelpilzbildung
6.1.Allgemein
Mit der Verringerung des Lüftungsaustausches in den Wohnungen, der Entstehung
von Wärmebrücken nach der Sanierung u.a. werden die schon immer vorhandenen
Schimmelpilze durch lokale Konzentrationserhöhungen sichtbar, wie z.B.
Schimmelflecken an der Tapete. Ausschlaggebend ist die Beseitigung der Ursache,
die für die Erhöhung der Konzentration verantwortlich ist. Zweitrangig ist die
Schimmelpilzbestimmung, ohne den Fleiß und das Können der Dipl.-Biologen zu
schmälern. Aspergillus fumigatus kommt in jeder Wohnung vor. Nur bei der Klärung
spezifischer Sachverhalte, das sind in der Regel Einzelfälle, lohnt sich eine
kosten aufwendige Untersuchung.
Schimmelpilze sind allgegenwärtig (ubiquitär) vorkommende Pilzarten, die bei
erhöhten Vorkommen deutliche gesundheitliche Beeinträchtigung auslösen können.
Viele Bewohner von mit Schimmelpilz belasteten Räumen leiden häufig unter
Kopfschmerzen, Augenbrennen und Erkältungssymptomen. Bei entsprechender Neigung
kann es bei längerem Einatmen von Schimmelpilzsporen zur Allergie kommen. Diese
körperliche Abwehrreaktion kann zu einem Bronchialasthma führen und andere
gesundheitliche Probleme an den Atmungsorganen verursachen. [1]
Die Schimmelpilze gehören zu den Mikroorganismen. In diesen Sammelbegriff werden
viele verschiedene Gruppen von Kleinstlebewesen, wie Bakterien, Hefen,
Aktinomyzenten, Algen, Pilze und Protozoen zusammengefasst. Eine Zuordnung in
die Flora oder Fauna ist möglich.
Algen, Bakterien, Aktinomyzeten und Pilze werden dem Reich der Pflanzen,
insbesondere der Mikroflora zugeordnet; lediglich die Algen sind eindeutig
Pflanzen. Dies macht sich u.a. durch die zelluloseartige Zellwand und das
Chlorophyll zur Energiegewinnung mit Photosynthese bemerkbar.
Die tierischen Eigenschaften der Bakterien, Aktinomyzeten und Pilze sind unter
anderem die überwiegend chemoheterotrophe Lebensweise und die Bildung von
Glykogen, einem Stärke ähnlichen Polysaccharid, das auch als tierische Stärke
bezeichnet wird. Dennoch lässt die Zellstruktur die Zuordnung zur Fauna nicht
zu. Eine Ausnahme sind die Protozoen, die eindeutig zum Tierreich gehören. [2]
aus:
Technische Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden und an Bauteilen
2001, Peter Rauch
© www.ib-rauch.de
::
mehr Informationen bei IB Rauch
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Jede dritte deutsche Wohnung ist unbewohnbar
Ein Drittel aller deutschen Wohnungen soll so stark mit Schimmelpilzen und
Wohngiften belastet sein, dass sie eigentlich nicht mehr bewohnbar ist. Das
berichtet das ÖKO-TEST-Magazin in seiner Juli- Ausgabe unter Berufung auf Tests
von Umweltexperten, die in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Wohnungen in
ganz Deutschland untersucht haben.
Schimmelpilze in Fußböden, Wänden und Decken sind die häufigste Ursache für
Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit, Allergien, Ermüdungserscheinungen oder
chronische Nebenhöhlenprobleme. Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel gibt es
besonders in Energiesparhäusern, aber auch in alten Häusern und sanierten
Altbauten. Dafür sind einerseits verbesserte Wärmedämmung durch moderne Bauweise
und andererseits falsches Lüften verantwortlich. Die Gesundheitsämter bestätigen
die alarmierenden Befunde und raten, sich bei Schimmelbefall sofort an die
Behörde zu wenden, um mögliche Gesundheitsschäden zu vermeiden.
Quelle: oekotest.de
09.07.2001
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Schimmelpilz in Wohnungen
in nahezu 50% der Fälle stellt sich im Rahmen der gerichtlichen Beweissicherung
heraus, dass ein Nutzerfehlverhalten ursächlich für die Schimmelpilzbildung ist.
Erläuterungen zum Thema enthält ein Informationsheft der Verbraucherzentrale
(AgV in Bonn, Tel. 0238-6489-0 Fax 64 42 58)
aus:
Infoblatt
der Baukammer Berlin
08/2001
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Jährlich 215 Mio. EUR Schaden, Ursache: diffusionsdichte Baustoffe
In den vergangenen 20 Jahren hat die Belastung durch Schimmelpilze in
unseren Wohnungen drastisch zugenommen. So die Angaben der Arbeitsgemeinschaft
der Verbraucherverbände (AgV) in Bonn. Der Bauschadenbericht der Bundesregierung
geht von jährlichen Schäden in Höhe von rund 420 Mio. Mark aus. Dass gerade
moderne Wohnungen betroffen sind, führen Experten darauf zurück, dass zuwenig
geheizt und falsch gelüftet wird. Hinzu kommt, dass die früher verwendeten
Baustoffe wie Kalkputz, Holz oder Lehm hinsichtlich der Dampfdiffusion
(Durchlässigkeit) und des Aufnahmevermögens bessere Eigenschaften hatten als die
heute üblichen Baumaterialien Beton oder Polystyrol.
aus: Pressemitteilung
Aussender: Dichte Bauten
Datum: 21.11.2001
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Schimmelpilz in Wohnungen alarmierend
Die dpa berichtete in 06.2002, dass mehr als 15 Millionen Bundesbürger in ihren Wohnungen mit Schimmelpilz und
Feuchtigkeit leben würden (Studie unter Federführung der
Friedrich-Schiller-Universität Jena, etwa 400 Bezirksschornsteinfeger hatten
bundesweit rund 30 000 Räume in 5 530 Wohnungen überprüft). 22 Prozent der Wohnungen hätten demnach Schäden durch
Feuchtigkeit und Schimmelpilz.
Ursachen:
nicht ausreichendes oder falsches Lüften
schlecht funktionierende Lüftungsanlagen
Schimmelpilze können Allergien und akute Atemwegserkrankungen verursachen.
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Bad ist Schimmelfalle Nummer eins
Durchschnittlich 34,9 Minuten verbringen die Deutschen täglich im Badezimmer. Das ist
nicht viel, aber es reicht mitunter schon, um die Gesundheit zu gefährden. Denn der
feuchte Raum ist eine ideale Brutstätte für Schimmelpilze. Wenn sich Silikonfugen und
Tapeten schwarz verfärben, sieht das nicht nur unschön aus. Die Sporen und Gifte der
Schimmelpilze können Allergien, Lungenentzündungen und andere schwere Krankheiten
auslösen. Ist eine größere Fläche befallen, muss sofort gehandelt werden. Wer zu
Anti-Schimmelmitteln greift, bekämpft die eigentlichen Ursachen jedoch nicht. Viel
schlimmer noch:
Ein Drittel der von ÖKO-TEST getesteten Produkte kann Chlorgas freisetzen, das in der
Lunge Salzsäure bildet und Schleimhäute und Atemwege verätzt. Was wirklich gegen
Schimmelpilze hilft und wie man befallene Flächen am besten behandelt, darüber
informiert das neue ÖKO-TEST-Kompakt Dusche & Bad. Das Heft im praktischen
Pocket-Format ist ab sofort im Handel erhältlich.
Auf 130 Seiten beschäftigt sich das Kompaktheft mit allen Aspekten rund um die
Badplanung, -gestaltung und -renovierung. Glaubt man dem Sanitärfachhandel, werden wir
gerade von einer Wellness-Welle überrollt. Ob Duschpaneelen oder Whirlpools - im Bad
mögen' s die Deutschen angeblich luxuriös. Wer neu baut, dem stehen tatsächlich alle
Wege zum Traumbad offen.
Doch die Realität in bundesdeutschen Badezimmern sieht oft bahamabeige aus: Weil jedes
zweite Bad seit mehr als 15 Jahren nicht renoviert wurde, müssen sich viele mit den
Badewonnen der 70-er und 80-er Jahre auseinander setzen. Aber selbst alte Badezimmer
lassen sich in neue Räume verwandeln, in denen man sich rundum und jahrelang wohl fühlt.
Wichtig ist vor allem eine gründliche Planung. Manchmal helfen schon kleine optische
Tricks, um zum Beispiel ein Schlauchbad größer erscheinen zu lassen. Und wer
eigenhändig neue Fliesen verlegen möchte, erhält eine detaillierte Anleitung. Ein
ganzes Kapitel beschäftigt sich zudem damit, worauf es bei der Auswahl von Waschbecken,
Badewannen, Duschen, Toiletten und Armaturen ankommt. Außerdem hat ÖKO-TEST
Wasserspar-Produkte und Duschvorhänge untersucht.
Der Verbraucher-Newsletter
Artikel vom 30.06.2003
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Schaden: 200 Mio. EUR jährlich
Auf etwa 200 Millionen Euro beziffern Fachleute die jährlichen Kosten, die
durch Schimmelpilzschäden hervorgerufen werden. Schimmelpilz kann nicht nur
massive Schäden am Gebäude anrichten, sondern sich auch negativ auf das
Raumklima und die Gesundheit der Bewohner auswirken
Verbrauchernews.de
29.06.2005
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Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall gefährden
Millionen Bundesbürger
Das Universitätsklinikums Jena hat eine Studie zum Thema Raumlufthygiene
durchgeführte und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Etwa 22
Prozent der 5.500 untersuchten Wohnungen wiesen Feuchteschäden und/oder
Schimmelpilzbefall auf.
Dadurch ist die Neigung an Allergien und Atemwegsbeschwerden (z. B.
Asthma) zu erkranken deutlich erhöht. Hochgerechnet auf das Bundesgebiet
sind hiervon mehr als 15 Millionen Bürger betroffen.
Aus diesem Grund wird das Universitätsklinikum in Kooperation mit der TU
Dresden und dem Institut für Erhaltung- und Modernisierung von Bauwerken
e.V. an der TU Berlin (IEMB) eine Fachtagung zu diesem Thema durchführen.
Neben Fragen zur Prävention, den gesundheitliche Folgen, baulichen und
klimatechnischen Maßnahmen wird man sich auch mit den Aspekten „Planung,
Betrieb und Wartung von Wohnungslüftungsanlagen“ beschäftigen. Darüber
hinaus ist eine ausführliche Podiumsdiskussion mit zahlreichen Experten
unter der Leitung von Prof. Dr. Seifert vom Umweltbundesamt geplant.
Die Veranstaltung kostet 145 € inkl. Tagungsband und Pausenverpflegung und
findet am 5. Dezember in Berlin statt. Weitere Informationen sowie
Unterlagen zur Anmeldung unter: www.med.uni-jena.de/ark/ oder können per
Fax-Nr:: 03641-934854 angefordert werden.
Pressemitteilung Uni Jena
2005
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Giftiges Klassenzimmer
Konzentrationsschwächen durch Schadstoffe in Schulen
Schimmelpilze, Feinstaub und Kohlendioxid, aber auch polychlorierte Biphenyle
(PCB)1 , die nicht nur das Nervensystem schädigen, sondern auch die Schleimhäute
und das Immunsystem beeinträchtigen und langfristig Tumore begünstigen können,
Flammschutzmittel in Computern oder Weichmachern in PVC-Fußbodenbelägen, die
schwere allergische und toxische Reaktionen auslösen können – all diesen Giften
sind bundesweit viele Menschen täglich ausgesetzt, besonders Schüler.
Schätzungen zufolge sind mindestens 10.000 öffentliche Gebäude in Deutschland
allein mit PCB verseucht, darunter viele Schulen. Betroffen seien in Deutschland
mehr als 5.000 Schulen, die hauptsächlich in den 60er- und 70er-Jahren gebaut
wurden. Schadstoffe in Klassenzimmern können nach Ansicht von Dr. Frank Bartram,
Umweltmediziner und Vorstandsmit-glied der Interdisziplinären Gesellschaft für
Umweltmedizin (IGUMED) bei Kindern zu Konzentrations- und Lernstörungen führen:
„Plötzliche Leistungsknicke und Aufmerksamkeitsdefizite sind häufige Folgen.“
„Kinder sind besonders betroffen, da ihr Nervensystem und ihre
Entgiftungssysteme noch nicht ausgereift sind“, betont Bartram. Die Belastung
durch giftige Chemikalien an Schulen, aber auch im Wohnumfeld der Kinder habe in
den vergangenen Jahren zu einer Zunahme von Gesundheitsstörungen wie Allergien,
Konzentrationsmängeln und Lernstörungen geführt. „Das ist nicht hinnehmbar“, so
Bartram, „hier muss der Gesetzgeber endlich tätig werden und einen vorsorgenden
Schutz unserer Kinder vor gefährlichen Chemikalien gewährleisten.“
Pressemeldung, dgk
verbrauchernews.de, 10.05.2006
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14% der Wohnungen von Schimmelpilzbefall betroffen
Schimmelpilze sind nicht die einzigen Übeltäter
Schimmelpilzbefall als Folge von Feuchteschäden in Wohnungen ist ein weit
verbreitetes Problem. Ein Drittel des Wohnungsbestands in Deutschland
weist Feuchteschäden auf, 14 Prozent der Wohnungen sind von
Schimmelpilzbefall betroffen – so lautet ein Ergebnis des bundesweiten
Kinder-Umweltsurveys 2003/2006. Neuere Untersuchungen des UBA haben nun
ergeben, dass bei Schimmelpilzbefall auch bestimmte Bakterien (sogenannte
Actinomyceten) in hohen Konzentrationen auftreten.
Die Forscher untersuchten, wie sich diese Bakterien und die feuchten
Baumaterialien auf Zellkulturen auswirken und stellten dabei toxische
Effekte und Wirkungen auf das Immunsystem fest. Das UBA rät daher, künftig
Actinomyceten bei der Beurteilung gesundheitlicher Effekte durch feuchte
Baumaterialien und Schimmelpilzbefall zu berücksichtigen. Betroffene
sollten sich – unabhängig der gemessenen Konzentration an Schimmelpilzen
in der Innenraumluft – für eine fachgerechte Schimmelpilzsanierung
entscheiden. Damit wird man sowohl die Schimmelpilze als auch die
Actinomyceten los.
Der Abschlussbericht zum Download:
Internetseite des UBA
Quelle: UBA, Umweltbundesamt
UBA aktuell 1/2009. Informationen aus dem Umweltbundesamt
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22% (7 Mio.) aller Wohnungen von Schimmelpilz betroffen
„Dicke“ Luft durch „dichte“ Sanierung?! – Notwendigkeit der
kontrollierten Wohnungslüftung im energetisch sanierten Baubestand
Die Klimaschutzziele der Bundesregierung, die Energieeinsparverordnung,
das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und nicht zuletzt hohe Energiekosten
– alle Aspekte tragen einen Teil dazu bei, dass Gebäudehüllen sowohl im
Neu- als auch im Bestandsbau immer dichter werden. Im Altbau kann bereits
die Kombination von neuen Fenstern und Türen verursachen, dass der
hygienische Mindestluftwechsel von 0,5 h-1 nicht mehr erreicht wird. Die
Quintessenz lässt sich jährlich im aktuellen Bauschadensbericht von
Gebäuden mit Schimmelbefall ablesen. Kann die kontrollierte
Wohnraumlüftung hier Abhilfe schaffen? Kann sie, bedingt durch
Anschaffungs- und Einbaukosten, überhaupt rentabel eingesetzt werden oder
ist sie nur notwendiges Mittel zum Zweck? Und letztendlich: Wird die neue
DIN 1946, Teil 6 hier einen wesentlichen Einfluss ausüben?
22% aller bundesdeutschen Wohnungen und damit 7 Mio. Wohnungen in
Deutschland sind mit Schimmelpilzproblemen behaftet. Die Tendenz ist stark
steigend.
Aussender: Vaillant, im
IKZ-Newsletter Nummer 4/09
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17% der Haushalte mit Schimmel
Es schimmelt in 17 Prozent der deutschen Haushalte / Ergebnis einer
repräsentativen Studie von immowelt.de, eines der führenden
Immobilienportale: Jeder neunte Deutsche glaubt irrtümlicherweise,
Schimmel sei harmlos / Mindestens 7 Prozent der deutschen Kinder leben
in einer Schimmelwohnung
Nürnberg, 7. März 2012. Unbedarft oder unwissend? 17 Prozent der
Deutschen leben in einer schimmeligen Wohnung. Das belegt eine
repräsentative Studie von immowelt.de, eines der führenden
Immobilienportale. Die vom Schimmel ausgehende Gefahr verkennen
allerdings viele: Jeder neunte Deutsche ist der Meinung, dass sich
Schimmel gar nicht oder zumindest nur leicht auf die Gesundheit auswirkt
– und irrt damit gewaltig. Die möglichen Folgen reichen von Übelkeit und
Konzentrationsstörungen über Kopfschmerzen bis hin zu Asthma, Allergien
und Schädigungen des Immunsystems. Da Schimmel häufig an dunklen, schwer
einsehbaren Stellen gedeiht, dürfte die Dunkelziffer der von Schimmel
betroffenen Haushalte allerdings deutlich über 17 Prozent liegen.
Mindestens 7 Prozent der Kinder leben in Schimmelwohnung
Vor allem bei Kindern führt Schimmel zu einem deutlich erhöhten Risiko,
langfristig an den Atemwegen zu erkranken. Und obwohl Eltern sonst oft
gut über potentielle Gesundheitsrisiken informiert sind, unterschätzen
auch sie die von Schimmel ausgehende Gefahr. Mindestens 7 Prozent der
deutschen Kinder unter 18 Jahren leben in einem Schimmelhaushalt.
Schimmel vor allem im Bad und Schlafzimmer
Hauptursachen für Schimmelbildung in Wohnräumen sind hohe
Luftfeuchtigkeit und falsches Lüften. Am häufigsten tritt der Schimmel
im Badezimmer (55 Prozent) auf, wo durch Baden und Duschen oft hohe
Luftfeuchtigkeit herrscht. Auch das Schlafzimmer (38 Prozent) gehört zu
den häufig betroffen Räumen. Viele verzichten dort komplett aufs Heizen
und begünstigen so unbewusst Schimmelbildung.
Ergebnisse der Studie im Überblick:
Schimmel in deutschen Haushalten:
• In 17 Prozent der deutschen Haushalte ist mindestens ein Raum von
Schimmel befallen
• 11 Prozent der Deutschen glauben, dass Schimmelbefall keinen oder nur
schwach
negativen Einfluss auf ihre Gesundheit hat
• Mindestens 7 Prozent der deutschen Kinder leben in einem
Schimmelhaushalt
Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2012“ wurden im Auftrag
von immowelt.de 1.012 Personen durch das Marktforschungsinstitut
Innofact befragt.
In welchen Räumen haben Sie Schimmelbefall?
(Mehrfachantworten möglich):
Arbeitszimmer: 4%
Sonstige: 7%
Kinderzimmer: 9%
Keller: 14%
Küche: 18%
Wohnzimmer: 18%
Schlafzimmer: 38%
Bad: 55%
Immowelt.de, 07.03.2012
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weiterführend: Gutachten zu Schimmel
| Lösungen gegen Schimmel